Handballarchiv

Handball Nordliga 1

 

Interview mit Abteilungsleiter und Spieler Enrico Ziehm

( Volksstimme )

 

Ein Aufsteiger hat die Teams der 1. Handball-Nordliga in Aufregung versetzt. Wagten es die Männer von Preussen Schönhausen doch, mit TuS Magdeburg einen Titelfavoriten aus der Halle zu fegen. Mit Enrico Ziehm (30), Abteilungsleiter und Rückraumspieler, sprach Wolfgang Seibicke.

 

Volksstimme:

Wie hat Ihre Mannschaft unmittelbar nach dem 31:25-Triumph über den hohen Favoriten TuS gejubelt – mit einem Tänzchen auf dem Spielfeld, mit Gesang in der Kabine?

Enrico Ziehm:

Ganz wie immer nach einem Sieg. Wir haben einen Kreis gebildet, gejubelt und uns dann bei unseren Fans bedankt. Es war ganz unspektakulär,
ganz nüchtern.

Volksstimme:

Und danach?

Ziehm:

Dann gab es einen Umtrunk.

Volksstimme:

Was wird TuS im Rückspiel gegen Schönhausen Ihrer Meinung nach nicht mehr tun?

Ziehm:

Nicht verlieren, weil Sie uns in keiner Weise mehr unterschätzen werden. Bis dahin ist aber noch viel Zeit. Mal sehen, wie dann die Kräfteverhältnisse aussehen.

Volksstimme:

Wie kam es denn eigentlich genau zur entscheidenden Wende in diesem Spiel, als Ihre Mannschaft einen 18:21-Rückstand in einen 28:21-Vorsprung umwandelte?

Ziehm:

Als Spitzenteam muss TuS natürlich mit einem höheren Druck umgehen als
wir. Uns ist das zum Beispiel so gegangen, als wir in der 2. Nordliga vorn standen. Im Spiel haben wir mit zunehmender Dauer mitbekommen, welche Kombinationen TuS aufzieht, sogar welchen Namen diese Spielzüge haben. Nach der Pause haben wir uns in der Abwehr richtig gut darauf eingestellt und meist schon gewusst, wie der Hase läuft. Ja, und dann haben wir uns im Angriff in einen Rausch gespielt.

Volksstimme:

Wie beurteilen Sie die Leistung Ihres Torwart Steffen Skirat? Stand er von den Anfängen Ihrer Mannschaft an im Kasten?

Ziehm:

Steffen hat sensationell gehalten. Wir haben 2003 in der Kreisunion Stendal
mit dem Spielen begonnen. Seitdem steht er im Tor und sein Zwillingsbruder Sven ist unser Kreismittespieler. Wie wir alle, hat sich Steffen im Laufe der Jahre
leistungsmäßig gesteigert. Wenn man bedenkt, dass wir in unserer ersten Punktspielserie in der Kreisunion gegen Seehausens Zweite mit 13:48 verloren

haben, dann kann man das sicherlich nachvollziehen.

Volksstimme:

Wie macht sich der während der Saison gekommene Neuzugang Nils Wrogemann?

Ziehm:

Er hat sich gut in die Mannschaft integriert. Nils ist flink und im 1:1 stark. Er kann von der Mitte bis zum Linksaußen alles spielen.

Volksstimme:

Welche Unterschiede machen Sie zwischen der 1. und der 2. Nordliga aus?

Ziehm:

Die 2. Nordliga ist bei weitem nicht so ausgeglichen und kompakt wie die
Erste. Und das Tempo ist hier im Schnitt deutlich höher. Das höchste legt meiner

Meinung nach Stendals Mannschaft

vor. In den anderen Spielen konnten wir diesbezüglich immer ordentlich mithalten, gegen Stendal ging das nicht.

Volksstimme:

An welchen Baustellen muss Ihr Team noch arbeiten?

Ziehm:

Auf jeden Fall immer noch an der Torwurf-Eff ektivität. Wobei ich da
Unterschiede feststelle. Gegen TuS hatten wir zum Beispiel in der zweiten Halbzeit

nur acht Fehlwürfe, gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte wie
Güsen II und Seehausen II waren es dagegen bedeutend mehr.

Volksstimme:

Wer wird denn aus Ihrer Sicht Nordliga-Meister und wo will Schönhausen landen?

Ziehm:

Fermersleben wird Meister. Ich frage mich, warum dieses Team in der Nordliga spielt. Wir wollen die Klasse halten und möglichst vor Seehausen II
stehen.

 

 

Handballturnier in Sandau 20.08.2011

 

Osterburgs Team sichert sich den Sieg vor punktgleichen Stendalern

 

von Wolfgang Seibicke (Volksstimme v. 22. August 2011)

 

Die Mannschaft der HSG Osterburg hat sich am Sonnabend den Sieg beim Handballmännerturnier des SV Preussen Schönhausen gesichert. Der Verbandsliga-Aufsteíger kam am Ende auf ein Punktverhältnis von 7 : 3.

Genau diese Zahlen standen nach den jeweils fünf Spielen pro Team auch auf dem Konto des HV Lok Stendal. Zwischen diesen beiden Mannschaften musste also das Ergebnis des Direktduells über den Gesamtsieg entscheiden. Und das hatten die Osterburger mit 9 : 7 zu ihren Gunsten entschieden.

Ihre drei Minuspunkte handelten sich dien Osterburger durch eine 8 : 10- Niederlage gegen den TSV Leuna ein und gegen Chemie Genthin gab es ein 4 : 4 Unentschieden. Die Genthiner trotzten auch den Stendalern ein Remis ab - 6 : 6.

Und der Gastgeber, der dieses Turnier in der Sporthalle Sandau veranstaltete? Die Preussen, denen nach dem Abschluss des Hallentreffs für ihre gute Organisation seitens der beteiligten Teams gedankt wurde, belegten den 3. Platz.

Nach zwei anfänglichen Erfolgen gegen Genthin (7 : 4) und Colbitz (11 : 4) gab es ein sehr herbe  3 : 12-Niederlage gegen die HSG Osterburg. Nach dem anschließenden Sieg gegen den TSV Leuna hatten die Preussen sogar die theoretische Chance auf den Gesamtsieg, doch die deutliche 4  : 8-Niederlage gegen die junge Stendaler Mannschaft, einer der Kontrahenten der aufgestiegenen Männer aus Schönhausen in der 1. Nordliga, machte diese zunichte.

Für den Turnier-Gastgeber blieb mit 6 : 4 Punkten der dritte Platz vor den punktgleichen Leunaer. Preussen musste übrigens ab dem dritten Spiel auf den privat verhinderten Spielregisseur Matthias Matzke verzichten.

 

Tabellenstand:

 

1. HSG Osterburg

2. HV Lok Stendal

3. Preussen Schönhausen

4. TSV Leuna

5. Chemie Genthin

6. HSV Colbitz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir gratulieren allen Geburtstagskindern des Monats Dezember:

 

Steffen Skirat

Christel Guderjan

Oskar Schulz

Milena Müller

Kari Zepernick

Pia Osterhaus

Sven Skirat

Kerstin Gebhardt

Lucas Rhodmann

Christel Siedler

Jonas Kowalkowski

Anett Zimmerling

Eckard Bos

Jeannet-Kristin Bischof

Aik Grünwald

Gabriele Voigt

Philipp-Gordon Herms

Stella Gabriel

Nils Schuchardt

Milena Gromeier

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


 

 

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